Nissan Pathfinder

Der Nissan Pathfinder ist seit 1986 auf dem Markt und wurde ursprünglich als robustes Fahrzeug mit zwei Türen eingeführt.

Im Laufe der Zeit wurde die Pathfinder-Reihe ständig erweitert. Sie bietet nun mit dem Nissan Pathfinder V (R53) eine Variante mit sieben bis acht Sitzen. Dieses Modell ist bekannt für seinen geräumigen Innenraum und bietet zusätzlichen Platz und Komfort für Familien oder Gruppen.

Der Pathfinder ist in der aktuellen Generation mit einer Reihe von Antriebssträngen erhältlich. Er kann mit einem Automatikgetriebe und Allradantrieb ausgestattet werden, wodurch er sich für vielfältige Fahrbedingungen eignet. Der Pathfinder hebt sich von der Konkurrenz ab durch seine Kombination aus Leistung und Vielseitigkeit, wobei einige Modelle über eine einzigartige Einzelradaufhängung mit Spiralfedern verfügen.

Der Name „Pathfinder“ symbolisiert den Abenteuergeist des Fahrzeugs. Die aktuellen Preise für die verschiedenen Pathfinder-Modelle liegen zwischen etwa 35.000 und 70.000 Euro (Stand 07/23). Dies liegt daran, dass der Nissan Pathfinder V (R53) aus Nordamerika importiert werden muss.

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Geschichte des Modells

Der Nissan Pathfinder ist ein beliebtes SUV, das mehrere Generationen durchlaufen hat. Vom Pathfinder I (WD21) von 1986 bis 1995 bis zum aktuellen Pathfinder V (R53) seit 2021, hat jede Generation ihre eigenen Merkmale und Verbesserungen. Die neueste Generation bietet ein modernes Design, einen leistungsstarken 3,5-Liter-V6-Motor, ein intelligentes Management-System und ein geräumiges Interieur mit optionalen Sitzkonfigurationen. Der Pathfinder ist ein vielseitiges Fahrzeug, das sowohl On-Road- als auch Off-Road-Abenteuer bewältigen kann.

Die erste Generation Pathfinder – YD21/WD21 (1986 – 1995)

Der Pathfinder I (WD21) wurde von 1986 bis 1995 produziert und war die erste Generation des Nissan Pathfinder. Er war als Kombi erhältlich und hatte Ottomotoren mit einer Leistung von 2,4 bis 3,0 Litern. Der Pathfinder hatte einen Radstand von 2650 mm und wog bis zu 1700 kg.

Der Pathfinder wurde als Ableger des erfolgreichen Nissan Pick-up präsentiert und wurde 1987 in den USA eingeführt. In Japan wurde er als Nissan Terrano vermarktet und ab 1988 auch unter diesem Namen in Europa und anderen Märkten angeboten.

Anfangs waren in den USA nur Ottomotoren erhältlich, einschließlich eines 2,4-Liter-Vierzylinders und eines 3,0-Liter-V6-Motors. Mit der Einführung des 2,7 TD für Europa wurde dieser auch in Nordamerika als Option angeboten.

Im Jahr 1990 erhielt der Pathfinder ein Facelift, bei dem in den USA die 4-Zylinder-Motoren eingestellt wurden und der 3,0-Liter-V6 nun eine Leistung von 148 PS hatte. Gleichzeitig wurde auch eine fünftürige Version des Fahrzeugs eingeführt. Im Jahr 1993 gab es ein weiteres kleines Facelift für den Pathfinder I.

Die zweite Generation Pathfinder – R50 (1995 – 2004)

Der Pathfinder II (R50) wurde von 1995 bis 2004 produziert und war die zweite Generation des Nissan Pathfinder. Er war als Kombi erhältlich und hatte eine breite Auswahl an Motoren, darunter Ottomotoren mit einer Leistung von 2,4 bis 3,5 Litern (115 bis 258 PS) und Dieselmotoren mit einer Leistung von 2,7 bis 3,0 Litern (100 bis 153 PS).

Der Pathfinder R50 wurde Ende 1995 in Japan als Terrano R50 eingeführt und im Jahr 1996 als Pathfinder in Nordamerika vorgestellt. Anfangs war er nur mit einem 3,3-Liter-V6-Ottomotor mit 150 PS und Viergang-Automatikgetriebe erhältlich. Ab 1998 wurde auch ein Fünfgang-Schaltgetriebe angeboten. Im Herbst 1997 wurde der Pathfinder auch in Europa eingeführt, zeitgleich mit der Einführung der Dieselmotoren.

Im Herbst 2000 erhielt der Pathfinder eine Modellpflege, die eine überarbeitete Frontpartie, neue Heckleuchten, weiße Instrumente und zusätzliche Seitenairbags im Innenraum umfasste. Der V6-Ottomotor wurde auf 3,5 Liter Hubraum mit 220 PS vergrößert. Das optionale Schaltgetriebe entfiel jedoch. 2002 gab es ein weiteres leichtes Facelift mit leicht verändertem Kühlergrill. Der Verkauf des ähnlichen Modells Terrano in Japan wurde eingestellt und durch den Nissan X-Trail ersetzt, der in Europa als eigentlicher Nachfolger des Nissan Terrano II fungierte.

Der Pathfinder hatte anfangs einen zuschaltbaren Frontantrieb mit Hinterradantrieb. Ab dem Baujahr 2000 war der Allradantrieb permanent über eine elektrisch gesteuerte Lamellenkupplung zuschaltbar. Die Anhängelast betrug 2.300 kg.

Die dritte Generation Pathfinder – R51 (2004 – 2013)

Der Pathfinder III (R51) wurde von 2004 bis 2013 produziert und war die dritte Generation des Nissan Pathfinder. Er war als Kombi erhältlich und bot eine Vielzahl von Motoren an, darunter Ottomotoren mit einer Leistung von 4,0 bis 5,6 Litern (269 bis 312 PS) und Dieselmotoren mit einer Leistung von 2,5 bis 3,0 Litern (190 bis 237 PS).

Der Pathfinder R51 wurde Ende 2004 unter der Leitung von Renault auf den Markt gebracht. Die Karosserie wurde neu gestaltet und viele technische Änderungen wurden vorgenommen.

In den USA wurde das neue Modell mit einem 4,0-Liter-V6-Ottomotor mit 269 PS eingeführt. In Europa war zusätzlich ein 2,5-Liter-Vierzylinder-Common-Rail-Dieselmotor mit 174 PS erhältlich. Die Dieselmodelle waren mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe oder einem Fünfgang-Automatikgetriebe erhältlich, während die Modelle mit Ottomotoren nur über ein Automatikgetriebe verfügten. Die ersten Diesel-Modelle wurden ohne Diesel-Partikelfilter angeboten.

Im Herbst 2007 erhielt der Pathfinder eine Modellpflege, bei der unter anderem der Diesel-Partikelfilter eingeführt wurde. Im Zuge dieser Überarbeitung wurde die Nennleistung des Dieselmotors auf 171 PS reduziert. Nach der Überarbeitung wurde der Pathfinder in Deutschland nur noch mit Dieselmotor angeboten.

Der Pathfinder hatte je nach Ausstattung einen variablen Innenraum mit, bis zu sieben Sitzen. Es gab drei Modellvarianten: „Comfort“, „Elegance“ und „Premium“, wobei die Premium-Version mit Lederausstattung, einem elektrisch zu öffnenden Glasschiebedach und einer Rückfahrkamera ausgestattet war. Ab Herbst 2007 wurden die Ausstattungslinien XE+, SE, LE und Platinum verwendet.

Im Jahr 2010 wurde der Pathfinder erneut überarbeitet, wobei die Frontpartie leicht verändert und die Leistung des 2,5-Liter-Dieselmotors auf 190 PS erhöht wurde. Zusätzlich wurde ein 3,0-Liter-V6-Dieselmotor mit 231 PS eingeführt, der nur in Verbindung mit einem Siebenstufen-Automatikgetriebe und der höchsten Ausstattung erhältlich war.

Die Produktion des Pathfinder R51 wurde Ende 2013 eingestellt. In Europa gab es keinen direkten Nachfolger für den Pathfinder. 

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Die vierte Generation Pathfinder – R52 (2013 – 2021)

Der Pathfinder R52 wurde auf der North American International Auto Show im Jahr 2012 vorgestellt. Im Vergleich zum Vorgängermodell zeigte der R52 eine Veränderung im Design, indem er von einem kantigen zu einem runderen SUV-Styling überging. Er basierte auf der Nissan D-Plattform. Die Produktion fand im Nissan-Werk in Smyrna, Tennessee, sowie bis 2017 auch in Sankt Petersburg statt.

Ab Spätsommer 2013 wurde das neue Modell zunächst in Nordamerika verfügbar, ausgestattet mit einem 3,5-Liter-V6-Ottomotor (Nissan-VQ35DE) mit 260 PS. Der Pathfinder R52 war im Vergleich zur vorherigen Generation deutlich leichter. Zudem wurden aus Sicherheitsgründen keine hinteren Türgriffe an der C-Säule mehr verbaut.

Im Herbst 2013 wurde ein Hybridmodell des Pathfinder eingeführt. Der Pathfinder Hybrid verfügte über einen 2,5-Liter-Vierzylinder-Ottomotor mit Turbo und einen 15-kW-Elektromotor. Das Hybrid-System ermöglichte eine kombinierte Leistung ähnlich der des 3,5-Liter-V6-Ottomotors. Der Hybridantrieb erreichte 254 PS.

Die Energie des Elektromotors wurde in einem Lithium-Ionen-Akkumulator gespeichert, der unter der dritten Sitzreihe eingebaut war, ohne den Laderaum oder den Fahrgastraum zu beeinträchtigen. Beide Motorvarianten waren mit einem stufenlosen Getriebe ausgestattet. Der Pathfinder R52 wurde nur in Nordamerika, Russland, Australien und Neuseeland angeboten.

Die fünfte Generation Pathfinder – R53 (seit 2021)

Die fünfte Generation des Pathfinder wurde am 4. Februar 2021 enthüllt und war für den Sommer 2021 als Modelljahr 2022 geplant, wobei das Modelljahr 2021 komplett übersprungen wurde. Das Fahrzeug bleibt ein Crossover und basiert auf derselben Plattform wie die vorherige Generation, erhält jedoch einen kantigeren Look mit Designelementen aus früheren Pathfindern sowie dem Rogue und Armada.

Die Motorleistung bleibt unverändert bei 284 PS und 351 Nm Drehmoment, jedoch wurde das CVT durch ein komplett neues 9-Gang-Automatikgetriebe von ZF ersetzt. Die fünfte Generation des Pathfinder erhält auch ein neues Geländemanagement-System namens Intelligent 4×4 mit sieben Einstellungen. Serienmäßig sind auch ein Anhängerstabilitätskontrollsystem sowie das Sicherheitssystem Safety Shield 360 von Nissan enthalten.

Das Interieur wurde ebenfalls überarbeitet und verfügt über ein kantiges, truckähnliches Erscheinungsbild, das dem Gesamtkonzept des Exterieurs folgt. Das neue Interieur hat auch die „schwebende Brücke“ und den elektronischen Schalthebel des kleineren Rogue übernommen. Ein 8-Zoll-Touchscreen-Infotainmentsystem mit Apple CarPlay und Android Auto ist serienmäßig, während höhere Ausstattungsvarianten ein 9,0-Zoll-Display mit drahtloser Apple CarPlay-Funktion verwenden.

Das Top-Modell Platinum erhält zusätzlich zum 9,0-Zoll-Bildschirm ein 12,3-Zoll-Digitalinstrumentencluster und ein 10,8-Zoll-Head-up-Display. Die fünfte Generation des Pathfinder wird serienmäßig als 8-Sitzer angeboten, wobei optional erstmals auch zweite Sitzreihe mit Einzelsitzen erhältlich ist.

Die Ausstattungsvarianten S und SV haben serienmäßig Sitzbezüge aus Stoff, während die Ausstattungsvariante SL mit Leder bezogenen Sitzen ausgestattet ist. Die Platinum-Ausstattungsvariante verfügt über gesteppte, halbaniline Leder bezogene Sitze.

Für das Modelljahr 2023 ist die neue Rock Creek Edition erhältlich, die schwarze Reifen und eine Geländeaufhängung bietet. Außerdem ist eine neue Baja Storm Außenfarbe verfügbar. Die kabellose Smartphone-Ladefläche ist ab sofort serienmäßig in der Ausstattungsvariante SL erhältlich, während die Platinum-Ausstattungsvariante serienmäßig mit zweiter Sitzreihe mit Einzelsitzen ausgestattet ist.

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