Harley-Davidson Softail Fat Boy

Die Fat Boy von Harley-Davidson hat das “Aufräumen” des Unternehmens im Jahr 2017 überlebt, bei dem viele Modelle aus den Softail- und Dyna-Baureihen gestrichen wurden.

Die Fatboy gesellt sich zum Rest der 2018 komplett überarbeiteten Softail-Baureihe mit einem komplett überarbeiteten Rahmen und einer Auswahl zwischen dem 107-Zoll- und dem 114-Zoll-Milwaukee-Eight-Motor, wobei der 107er im Jahr 2020 ebenfalls gestrichen wurde.

Neue Designmerkmale tragen zur Ästhetik bei und kennzeichnen diese Fat Boys eindeutig als Mitglieder der neuen Garde.

Hinweis: aus technischen Gründen können wir auf dieser Seite nur alle Softail Modelle darstellen und nicht gezielt Fat Boys.

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Modell-Übersicht

Wichtigste MerkmaleWichtigste Daten
Milwaukee-Eight™ 114 V-Twin MotorMotortyp: Milwaukee-Eight™ 114
Massive Lakester-ScheibenräderLeistung: 95 PS
160 mm Vorderradreifen, 240 mm HinterradreifenDrehmoment: 155 Nm
 Gewicht: 317 kg
 Sitzhöhe: 67,5 cm

Design

Die Fat Boy gibt es, zumindest als Konzept, schon seit 1988, aber so richtig in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt ist sie erst, als Arnold Schwarzenegger in Terminator 2 auf ihr fuhr.

Niedrig, breit und einschüchternd – das waren schon immer die Markenzeichen der Fatboy-Linie, und das gilt auch für die heutigen Modelle. Dieses bodenlastige Aussehen ist eine Illusion, die durch das optische Gewicht der Vollscheiben-Felgen erzeugt wird.

Die maschinell gefertigten Alugussfelgen sehen cool aus, wie wir finden. Wenn Sie jedoch schon einmal mit einem solchen Motorrad gefahren sind, wissen Sie, wie viel Luftwiderstand sie mit sich bringen und wie deutlich jede Seitenwindböe und jede Druckwelle von größeren Verkehrsteilnehmern zu spüren ist.

Der vordere Kotflügel ist nur geringfügig verkleinert, was der massigen Erscheinung jedoch keinen Abbruch tut, und die Vorderradgabel wird mit den klassischen Schürzen geliefert, die den Bereich der Gabelinnenrohre abdecken.

An der Gabelbrücke hat Harley-Davidson beim Design der Scheinwerfer das Alte mit dem Neuen verschmolzen. Während der LED-Scheinwerfer und der Ring für das Tagfahrlicht rund sind, wie wir es gewohnt sind, ist das Gehäuse selbst oben eckig.

Die Front ist zwar bullig, aber wirklich sauber designt. Der Lenker ist niedrig und breit, mit kurzen Spiegelvorbauten. Da alle Instrumente in der Tankkonsole untergebracht sind, ist der Bereich um den Lenker herum sauber und weit offen. Die Sattelhöhe von 67,5 Zentimetern ahmt die alten Hardtail-Modelle nach und sorgt dafür, dass Sie Ihre Maschine einfach und geschmeidig auf den Ständer bekommen.

Ein relativ breites Soziuspolster läuft im Mustang-Stil über dem gewölbten hinteren Schutzblech aus. Es sieht zwar cool aus, ist aber eher ein Deko-Element, lange auf ihm sitzen kann man nicht.

Hinten ist der hintere Kotflügel mit einer LED-Lichtleiste versehen, die unter der Stirn des Kotflügels versteckt ist und für ein extrem sauberes Heck sorgt. Der seitlich montierte Nummernschildhalter auf der linken Seite und die abgesetzten Blinker tragen wenig dazu bei, dieses saubere Erscheinungsbild zu schmälern.

Es gibt zwar immer noch eine Handvoll klassischer Chromteile, aber Harley hat das Design großzügig mit „satiniertem Chrom“ versehen, was eine nette Abwechslung zum immer Gleichen darstellt und vielen Fahrern gefallen dürfte.

Fahrgestell

Wie immer bei einem Softail-Modell wie der Fatboy sind es die Rahmengeometrie und die clevere Schwinge, die den Look ausmachen. Harley-Davidson hat den Rahmen komplett überarbeitet. Er ist nicht nur an den richtigen Stellen steifer, sondern auch leichter, da 50 Prozent der nicht benötigten Rahmenteile gestrichen oder durch leichtere ersetzt wurden.

Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass die Softail noch nie den Ruf hatte, besonders komfortabel oder wendig zu sein, aber die Zeiten ändern sich.

Der neue Rahmen ist so konstruiert, dass er in den Bereichen, in denen sein Vorgänger versagt hat, überzeugen kann. Harley-Davidson hat zwar immer noch keine verstellbare Gabel, aber dafür eine Gabel im Rennstil und ein verstecktes Monofederbein mit einer leicht zugänglichen, von Hand einstellbaren Vorspannung.

Softail-Fans der alten Schule werden sich freuen: Sie müssen sich nicht mehr auf den Boden legen und mit einem Schraubenschlüssel nach den Stoßdämpfern tasten.

Der Lenkkopf ist mit 30 Grad Neigung ausgestattet, was der Fat Boy einen Nachlauf von 10 cm und eine hervorragende Stabilität und Spurtreue verleiht. Ferner hat Harley serienmäßige ABS verbaut, für maximale Sicherheit auf dem Bike.

Antriebsstrang

Bei der Fatboy sorgt ein Milwaukee-Eight™ 114 Motor mit 1.868 ccm Hubraum für ausreichend Schub. Der Mil-8 Motor läuft relativ sanft und leise und hat eine Ausgleichswelle im Motor, die die Vibrationen deutlich dämpft.

Eine Sache, die gerade der älteren Biker-Generation gefallen dürfte, ist die Form der rechten Seite des Motors. Das oftmals als nicht sehr ansehnlich bezeichnete Twin-Cam-Unterteil ist verschwunden und die Proportionen im Bereich der Nase sind wieder normal. Der 45-Grad-V-Twin bleibt bestehen, worüber viele Harley-Fans dankbar sein dürften.

Der Motor verwendet immer noch das alte Stößelstangen-System, aber anstelle von nur einem Paar Stößeln in jedem Kopf hat der Motor vier, also insgesamt acht, daher der Name “Mil-8”.

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